Chiplabore auf Basis eines photonischen Kristalls und PDMS-Mikrofluidik für den multiparametrischen sowie markerfreien Nachweis von Biomarkern

Technische Fakultät, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 2Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik, 3Lehrstuhl für Integrierte Systeme und Photonik

fkr@tf.uni-kiel.de

Abstract

Chiplabore werden aufgrund ihrer Kombination aus Flexiblität und Schnelligkeit intensiv erforscht, da ihre Eigenschaften einen Vorteil bei der Behandlung und Untersuchung von Patienten direkt vor Ort (Point-of-Care) bieten. Die Kombination von mit Fängerproteinen funktionalisierten photonischen Kristallen kombiniert mit PDMS-Mikrofluidiken ist ein vielversprechender Ansatz für ein Chiplabor zum markerfreien Multiplex-Nachweis von Biomarkern. Der photonische Kristall fungiert als optischer Messwandler, der eine Proteinanbindung in eine Intensitätsänderung überführt, die von einem Kamerasystem detektiert wird. Wenn die PDMS-Mikrofluidik vor der Messung im Vakuum entgast wird, werden aufgebrachte Flüssigkeiten aktiv in die Kanäle gesaugt. Dadurch entfallen externe Pumpanschlüsse und der Chip ist autark. Die Kompaktheit und Modularität der Komponenten eröffnen die Möglichkeit für ein flexibles Chiplabor.

Keywords

Biophotonics
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@inproceedings{dgao122-b32, title = {Chiplabore auf Basis eines photonischen Kristalls und PDMS-Mikrofluidik für den multiparametrischen sowie markerfreien Nachweis von Biomarkern}, author = {F. A. Kraft, J. Bläsi, M. Gerken}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 122. Jahrestagung}, year = {2021}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk B32} }
122. Annual Conference of the DGaO · Bremen · 2021