Optomechanische Toleranzangaben aus dem Optikdesign nach ISO-GPS-Norm

Lehrstuhl für Technologie Optischer Systeme, RWTH Aachen University; 2 Fraunhofer Institut für Lasertechnik, Aachen

nicole.grubert@tos.rwth-aachen.de

Abstract

Eine fertigungs- und funktionsgerechte Beschreibung von Optomechaniken ist abhängig von einem abgestimmten Entwicklungsprozess. Eine Problematik in der Entwicklung optomechanischer Systeme besteht im Austausch von Informationen zwischen dem Optikdesigner und dem Konstrukteur. Informationen wie z.B. Toleranzvorgaben werden im Optikdesign und bei Erstellung eines Fertigungsdokumentes unterschiedlich dargestellt. Im Optikdesign wird die fertigungsbedingte Abweichung über die Dezentrierung und die Verkippung des optischen Elementes beschrieben. Bei der mechanischen Konstruktion hingegen wird die fertigungsbedingte Abweichung durch die geometrischen Elemente des Bauteils definiert [ISO 8015]. Die unterschiedliche Beschreibung erschwert den Entwicklungsprozess, sodass u.U. Toleranzangaben vereinfacht oder pauschalisiert angenommen werden. In Folge dessen kann sowohl Fertigbarkeit als auch Funktion der Optomechanik gefährdet sein. Um den Entwicklungsprozess von Optomechaniken zu vereinfachen, wird eine Methode zur Übersetzung zwischen Dezentrierung und Verkippung aus der optischen Entwicklungsumgebung mit den Toleranzangaben nach ISO 8015 für Fertigungsdokumente vorgestellt.

Keywords

Optisches Design Optomechanik Fertigung optischer Systeme
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@inproceedings{dgao123-a32, title = {Optomechanische Toleranzangaben aus dem Optikdesign nach ISO-GPS-Norm}, author = {N. Grubert, O. Lange, J. Stollenwerk’, C. Holly}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 123. Jahrestagung}, year = {2022}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag A32} }
123. Jahrestagung der DGaO · Pforzheim · 2022