Standardisierung maschineller Defektprüfung optischer Oberflächen: ISO/TR 14997-2
DIOPTIC GmbH
Abstract
Oberflächendefekte auf optischen Oberflächen werden üblicherweise nach ISO 10110-7 spezifiziert. Während für praktisch alle Anforderungen Messgeräte verfügbar sind und eingesetzt werden, ist es auch heute noch ein breit akzeptiertes Standardvorgehen in der Industrie, die Anforderungen durch visuelle Inspektion zu prüfen. Seit einigen Jahren gibt es jedoch auch kommerzielle Lösungen für die automatisierte maschinelle Bewertung der Oberflächenqualität. Das Messverfahren ähnelt dem Verfahren, das Sichtprüfer verwenden, d.h. Aufnahmen im Dunkelfeld bei angemessen hoher Vergrößerung. Die zugehörige Prüfnorm ISO 14997 zielt jedoch in vielen Einzelheiten spezifisch auf die Prüfung mit dem menschlichen Auge ab und deckt Machine Vision Systeme nur unzureichend ab. Derzeit in einem ISO-Projekt unter deutsch-amerikanischer Führung an einer Erweiterung der Norm gearbeitet. Über den Stand des Projektes und den erarbeiteten Entwurf des ISO/TR 14997-2, der demnächst verabschiedet werden soll, sowie über die Vor- und Nachteile der automatisierten Defektprüfung optischer Oberflächen wird berichtet.
Keywords
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