Neues vom Lichtmischstab

FISBA AG, St. Gallen
2 JMO GmbH, Gauting

henning.rehn@fisba.com

Abstract

Lichtmisch- oder Integratorstäbe werden eingesetzt, um inhomogene Lichtverteilungen zu homogenisieren. Ein prominentes Beispiel ist der nun schon traditionelle Aufbau eines DLP-Projektors. Lichtmischstäbe können aus einem Dielektrikum (optisches Glas) gefertigt sein oder aus verspiegelten Seitenflächen bestehen, sie können gerade geformt sein oder einen variable Querschnitt aufweisen. Es sind verschiedene Querschnitte denkbar, wobei nur die Rechteck- und die Sechseckform praktische Bedeutung haben. In der Bühnenbeleuchtung werden Integratorstäbe genutzt, um z.B. das Licht einer mehrfarbigen LED zu mischen. Dabei stellt es sich oft heraus, dass trotz einer perfekten Homogenität in der Austrittsfläche des Stabes Inhomogenitäten im Zielgebiet auftreten können. Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass an einer bestimmten Position im Inneren eines Glasstabes ein virtuelles Bild der Quelle entsteht, welches ebenso abgebildet wird wie die Austrittsfläche. Es ist bekannt, dass man die Austrittsseite von Lichtmischstäben mit einer (Feld- ?) Linse versehen kann, um die Abstrahlung des Stabes zu verändern. In unserem Beitrag untersuchen wir deren Funktion genauer.

Keywords

Beleuchtung Optische Komponenten
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@inproceedings{dgao123-b4, title = {Neues vom Lichtmischstab}, author = {H. Rehn , J. Muschaweck}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 123. Jahrestagung}, year = {2022}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B4} }
123. Jahrestagung der DGaO · Pforzheim · 2022