Automatisierte shearographische Bauteilüberwachung zur Serienprüfung in der industriellen Produktion
Hochschule Trier
Abstract
Die optische Messmethode der Shearografie (Electronic Speckle Pattern Shearing Interferometry), ist nach heutigem Stand der Technik besonders im Bereich der zerstörungsfreien Prüfverfahren unverzichtbar. Sie zeichnet sich gegenüber anderer Prüfverfahren durch eine sekundenschnelle und flächenhafte Messung aus und arbeitet dabei berührungslos und materialunabhängig. Dadurch ist sie für moderne, inhomogene Leichtbaumaterialien wie zum Beispiel faserverstärkte Kunststoffe sowie entsprechende Komposite in hohem Maße prädestiniert. Im Technikum OGKB der Hochschule Trier wurde hierzu ein neuer, shearographischer Messkopf entwickelt der es erlaubt, am Roboterarm geführt zu werden und dennoch präzise Shearogramme zu erzeugen, welch eine hohe Aussagekraft über die Qualität des Objektes liefern. Bei dem optischen Aufbau des Messgerätes handelt es sich um einen Mach-Zehnder-Aufbau mit räumlichen Phasenschieben und einem patentierten virtuellen Doppelspalt. Dadurch wird das Verfahren gegenüber störenden Umgebungseinflüssen robuster und somit vibrationsunempfindlicher. Anhand von Beispielen aus dem Technikum OGKB und der Industrie wird die Robustheit des Verfahrens dargestellt.
Keywords
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