Qualifizierung und Kompensierung transienter thermischer Lasten in Kameras für Photogrammmetrie-Systeme
Carl Zeiss AG
Abstract
Derzeit verfügbare Photogrammetriesysteme erreichen Genauigkeiten im Bereich von einigen 10 μm. Um die Performanz von Photogrammetriesysteme zu erhöhen, ist es nötig die Stabilität des Kamerasystem bezüglich Temperaturschwankungen und Temperaturdrifts zu verstehen und zu verbessern. Thermische Ausdehnungen der Kamera, welche in Folge von Schwankungen der Umgebungstemperatur oder durch Eigenerwärmung der Kamera selbst entstehen, führen zur Änderung der intrinsischen Kameraparameter. Durch diese Änderungen entstehen Messfehler, während des Aufwärm-Prozesses oder während Langzeit-Messungen. Um die Gesamtmessgenauigkeit des Systems zu quantifizieren, werden die Auswirkungen der Temperaturänderungen, durch Simulation und Experimente bestimmt. Mittels Simulation wird das Aufheizverhalten von Kameras und daraus folgende Messfehler ermittelt. Daraufhin wird ein Versuchsverfahren zur Ermittlung der thermischen Änderungen der Kamera aufgeführt und analysiert, welches für jede beliebige Standardkamera anwendbar ist. Darauf aufbauend werden Strategien zur Kompensation der Temperatureinflüsse, insbesondere während der Aufwärmphase der Kameras, auf die Messgenauigkeit vorgeschlagen.
Keywords
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