Überhalbkugeln in Mikroskopobjektiven

Carl Zeiss CMP GmbH

joerg.sprenger@zeiss.com

Abstract

Auch wenn in der Mikroskopie die Auflösung durch Einsatz spezieller Fluoreszenztechniken über die Abbesche Auflösungsgrenze gesteigert werden konnte, ist der Wunsch nach Objektiven mit hoher numerischer Apertur ungebrochen. Gerade mit Immersionsobjektiven lassen sich selbst mit Standard-Immersionsöl ne=1.518 Aperturen von bis zu 1.5 erreichen, was insbesondere für Verfahren wie TIRF (total internal reflection fluorescence) ausschlaggebend ist. Häufig liegen die Arbeitsabstände bei diesen Objektiven im Zehntelmillimeterbereich, so dass spezielle Objektivkonstruktionen, vor allem mit verkitteter Frontgruppe Verwendung finden. Gerade bei sehr beanspruchten Immersionssystemen kommt es dabei vor, dass Linsen als Überhalbkugeln benutzt werden; die Strahlen also bereits vor dem Äquator der Kugellinse die Fläche passieren. Die Eigenschaften solcher Flächen sollen analysiert, ihre Vor- und Nachteile herausgearbeitet werden.

Keywords

Theoretische Grundlagen Optisches Design Mikroskopie
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@inproceedings{dgao124-b26, title = {Überhalbkugeln in Mikroskopobjektiven}, author = {J. Sprenger}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 124. Jahrestagung}, year = {2023}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag B26} }
124. Jahrestagung der DGaO · Berlin · 2023