Dichromatische Einzellinsen für den VIS-Bereich
SUSTAR-OPTICS Heilbronn
Abstract
Der Einsatz von Kinoform-Flächen zur chromatischen Korrektur im thermischen Infrarot hat sich als Standardtechnologie durchgesetzt, wobei fast ausschließlich die erste Beugungsordnung (m=1) genutzt wird [1]. Im visuellen Strahlungsbereich führt dieser Ansatz zu sehr engen Strukturen. Höhere Beugungsordnungen m ermöglichen eine um den Faktor m gröbere Struktur. Gleichzeitig schränken sie den Spektralbereich ein, in welchem die chromatische Korrektur nutzbar ist. Die Wirkung der Nachbarordnungen (m-1), (m+1) ist zu berücksichtigen. Sinnvolle Grenzen ergeben sich aus der Analyse der chromatischen Wirkung der einzelnen Ordnungen. Dabei kommt der Beugungseffektivität eine zentrale Rolle zu. Sie ist auch die Basis zur Modellierung des resultierenden Auflösungsvermögens z.B. in Form der MTF. Beispiele von Einzellinsen für das visuelle Spektrum mit dichromatischer Korrektur durch Verwendung von Kinoformstrukturen mit verschiedenen Beugungsordnungen werden angegeben. [1] Schuster, N.: Design preiswerter LWIR-Objektive für ungekühlte Bildaufnehmer vom Superweitwinkel bis zum Supertele, in: Jahrbuch Optik und Feinmechanik No. 66 (2020), 41-65.
Keywords
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