Konzeption und Design einer Multiapertur 2π Panoramakamera
Fraunhofer IOF
anja.bartelmei@iof-student.fraunhofer.de
Abstract
Miniaturisierung spielt in verschiedensten Bereichen der Technik eine bedeutende Rolle. Auch in der Optik werden immer kleinere und kompaktere Kamerasysteme entwickelt, um den Anforderungen der Konsumenten und Industrie gerecht zu werden. Gerade optische Systeme mit Weitwinkeloptiken sind jedoch schwierig kompakt aufzubauen. Die verwendeten klassischen Einzelaperturoptiken stoßen bei Gesichtsfeldern bis 180° an ihre Grenzen. Eine Lösung bieten Multiaperturoptiken in Kombination mit geeigneten Strahlumlenkmechanismen. Das von Insektenaugen (Facettenaugen) abgeschaute Konzept ermöglicht einen kompakten Aufbau bei gleichzeitiger Abdeckung eines Halbraums. Große Gesichtsfelder können monolithisch über ein Strahlumlenkungsarray mit unterschiedlichen Blickrichtungen aufgenommen werden. Durch die Gesichtsfeldsegmentierung ist man in der Lage die maximale Verzeichnung sowie den Randlichtabfall der Teilgesichtsfelder zu reduzieren. Für diese Arbeit wurden verschiedene Anordnungen der einzelnen Abbildungskanäle diskutiert und untersucht, wie sich diese auf die Größe des Aufbaus auswirken.
Keywords
P6) und der hinterlegten E-Mail-Adresse einen Upload-Link anfordern.