Spektrale Analyse von malignem und gesundem Gewebe basierend auf hyperspektralen Bilddaten

* Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart
** Institut für Pathologie und Neuropathologie, Universitätsklinikum Tübingen
*** Department für Frauengesundheit, Universitätsklinikum Tübingen

andrea.ruedinger@ito.uni-stuttgart.de

Abstract

Brust- und Gebärmutterhalskrebs gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen weltweit. Für eine vollständige Resektion der Tumore ist die Kenntnis über die Tumorränder essentiell. Um bei minimalinvasiven Eingriffen besser zwischen gesundem und malignem Gewebe differenzieren zu können, wird im Graduiertenkolleg 2543 „Intraoperative multisensorische Gewebedifferenzierung in der Onkologie“ unter anderem an neuartigen Sensorkonzepten geforscht, um so bei der Entfernung der Tumore zu unterstützen. Eines dieser Sensorkonzepte beschäftigt sich mit der spektralen Information der verschiedenen Gewebetypen. Dabei soll anhand von wenigen aber möglicherweise komplexen spektralen Signalen im sichtbaren bis nahinfraroten Spektralbereich (450 – 1450nm) verändertes Gewebe erkannt werden. Hierzu wurde ein hyperspektraler Messaufbau entwickelt, anhand dessen mit hoher spektraler und räumlicher Auflösung die Spektren der verschiedenen Gewebearten an ex vivo Gewebeproben vermessen werden. Erste qualitative Analysen zeigen vielversprechende spektrale Unterschiede, wodurch eine Gewebeklassifikation ermöglicht wird.

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@inproceedings{dgao126-b10, title = {Spektrale Analyse von malignem und gesundem Gewebe basierend auf hyperspektralen Bilddaten}, author = {A. Rüdinger*, V. Bahlinger**, A. Rohner***, A. Staebler**, T. Haist*, S. Brucker***, F. Fend**, S. Reichelt*}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 126. Jahrestagung}, year = {2025}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk B10} }
126. Annual Conference of the DGaO · Stuttgart · 2025