Historische Röntgenbilder in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen

* Deutsches Röntgen-Museum
** Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, TH Aschaffenburg
*** NETZ Technologietransferzentrum für nachhaltige Energien

uwe.busch@remscheid.de

Abstract

Wilhelm Conrad Röntgen wurde am 27. März 1845 in Remscheid-Lennep geboren und war ein Pionier der modernen Physik. Am 8. November 1895 entdeckte er die Röntgenstrahlen (engl.: X-rays), was eine wissenschaftliche Revolution in der Medizin und den Materialwissenschaften auslöste. Für seine Entdeckung erhielt Röntgen 1901 den ersten Nobelpreis für Physik. Das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid spielt eine zentrale Rolle bei der Bewahrung und Vermittlung von Röntgens Vermächtnis. Es dokumentiert Röntgens Leben und Werk und beherbergt über 155.000 Exponate, darunter 220 originale Bilder zur Erforschung der neuen X-Strahlen aus Röntgens Nachlass. Zu den bedeutendsten Bildern insbesondere der Medizingeschichte gehören Röntgens Aufnahmen seiner eigenen Hand und der Hand seiner Frau Anna Bertha. Außerdem begründeten die Röntgenbilder seines Jagdgewehrs die zerstörungsfreie Materialforschung. Im Jahr 2025 wurden daher sechs dieser Bilder in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen. Die offizielle Urkunde wurde am 10. September 2025 in Remscheid von der UNESCO dem Oberbürgermeister übergeben. Röntgens Entdeckung ist eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Innovationen. Die Aufnahme in das UNESCO-Weltdokumentenerbe würdigt sein Erbe und diesen Meilenstein der Wissenschaftsgeschichte.

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@inproceedings{dgao127-b7, title = {Historische Röntgenbilder in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen}, author = {U. Busch*, M. Michels*, A. Kätker*, T. Döhring**, E. Stanik***}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 127. Jahrestagung}, year = {2026}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk B7} }
127. Annual Conference of the DGaO · Hamburg · 2026