Kommerzialisierung von Mikro-Optik

SUSS MicroOptics SA, Jaquet-Droz 7, CH-2007 Neuchâtel, Switzerland, www.suss-microoptics.com

voelkel@suss.ch

Abstract

Die Kommerzialisierung von Mikro-Optik begann in den 80er Jahren. Während des Telekom-Booms wechselten viele Optiker aus der Forschung in aufstrebende Mikro-Optik Firmen. Heute sind viele dieser Firmen wieder verschwunden oder auf 10-20 Mitarbeiter geschrumpft. Die übrig gebliebenen Firmen operieren in Nischenmärkten und bieten Speziallösungen in kleineren Stückzahlen an. Da es sich bei Mikro-Optik oft um Schlüsselkomponenten handelt, kommen die Firmen mit ihrem Nischendasein gut zu recht. Parallel hierzu fand eine erfolgreiche Integration von Mikro-Optik in Displays, Digitalen Kameras, Beleuchtungs¬systemen, Spielzeug und anderen Massenprodukten statt, zu meist ohne jegliche Mitwirkung der Mikro-Optik Industrie. Grosse Display- und Halbleiterhersteller in Asien fertigen ihre Mikro-Optik einfach selbst. Es scheint so, als ob eine europäische Mikro-Optik Industrie nur in Nischenmärkten prosperieren kann. Dort muss sie schnell innovative Lösungen bieten und auch bei kleinen Stückzahlen zuverlässig liefern können. Unabdingbar für eine hohe Innovationskraft ist eine enge Kooperation der kleinen Firmen mit technisch gut ausgestatteten Forschungsinstituten.

Keywords

Mikrooptik Fertigung optischer Systeme
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@inproceedings{dgao107-h6, title = {Kommerzialisierung von Mikro-Optik}, author = {R. Völkel, K. J. Weible, M. Eisner}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 107. Jahrestagung}, year = {2006}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag H6} }
107. Jahrestagung der DGaO · Weingarten · 2006