Holografisches Gitterzellenarray zur Formung von Lichtverteilungen

L-LAB Forschungsinstitut für Lichttechnik und Mechatronik Lippstadt; 2 Lichttechnisches Institut, Karlsruher Institut für Technologie

markus.giehl@l-lab.de

Abstract

Die Lichtformung mit Mikrostrukturen eröffnet neue Designmöglichkeiten und spart Material und Bauraum. Möglich sind Mikroblenden und Mikrolinsen, aber auch Gitterzellenarrays und Freiformlinsen sind denkbar. Nachteilig sind die feinen Oberflächenstrukturen, welche empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen sind. In der Holografie erfolgt die Strukturierung auf Nanometerbasis und die Lichtformung durch Einbringung von Phaseninformationen in einen Laser. Im Falle von Volumenhologrammen sind die Strukturen dabei nicht auf der Oberfläche vorhanden, womit sie sich als robuster gegenüber Umwelteinflüssen erweisen. Nachteilig ist hierbei die Notwendigkeit kohärenter Lichtquellen zur Lichtformung. Der Inhalt der Forschung befasst sich mit dem Ansatz die Vorteile beider Technologien zu verbinden, d.h. Licht im Volumen zu formen, jedoch mit Gitterzellenarrays statt holografischer Phaseninformationen. Dadurch ist eine Verwendung mit inkohärenten Lichtquellen möglich. Gezeigt werden verwendete Gitterzellenarrays sowie die Ergebnisse gefertigter Volumenstrukturen bei Beleuchtung mit unterschiedlichen Lichtquellen.

Keywords

Diffraktive Optik Gitter Holografie
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@inproceedings{dgao120-b9, title = {Holografisches Gitterzellenarray zur Formung von Lichtverteilungen}, author = {M. Giehl, C. Neumann}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 120. Jahrestagung}, year = {2019}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Talk B9} }
120. Annual Conference of the DGaO · Darmstadt · 2019