Übertragung und Nutzung von strukturierten Lichtmustern durch Multimodefasern
Professur für Mess- und Sensorsystemtechnik
Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik
Technische Universität Dresden
martin.thuemmler@tu-dresden.de
Abstract
Mehrkern-, und Multimodefasern benötigen für die Übertragung von spatiotemporalen Lichtinformationen nur kleine optische Zugänge. Das resultierende Lichtfeld kann durch Wellenfrontformung des eingekoppelten Lichtes kontrolliert werden. Die Erzeugung kleiner Foci am Ende einer Multimodefaser ermöglicht eine minimalinvasive Bildgebung. Viele Anwendungen erfordern jedoch eine instantane Darstellung komplexer Muster, um eine Messung durchführen zu können. In diesem Beitrag werden die Besonderheiten der Erzeugung von Streifenmustern mittels digitaler optischer Phasenkonjugation im Hinblick auf messtechnische Anwendungen beschrieben und Grenzen des übertragbaren Streifenabstandes und erreichbaren Kontrastes ermittelt. Der Rotationsmemory-Effekt von Multimodefasern wird charakterisiert, um die zu erwartende Güte des Streifenmusters bei Drehung ohne erneute Kalibrierung abschätzen zu können. Es wird eine 2C-Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe eines Streifensystems durch die Faser untersucht. In der Präsentation wird über Aufbau, Simulation der Lichtpropagation durch Multimodefasern, Rotationsmemory-Effekt und Anwendungen berichtet.
Keywords
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