Lichtqualitätsmodelle: moderne Kenntnisse

Fachgebiet Lichttechnik, Technische Universität Darmstadt

bodrogi@lichttechnik.tu-darmstadt.de

Abstract

Die moderne (LED-) Innenraumbeleuchtung erlebt momentan eine dynamische Entwicklung. Dabei spielt die Lichtqualität und deren Modellierung im Rahmen der Human Centric Lighting-Konzepte (HCL) eine immer wichtigere Rolle. Für eine ausgezeichnete HCL-Beleuchtungsanlage sollen die wahrnehmungsgemäßen und kognitiven Aspekte der Lichtqualität für die integrative Lichtplanung modelliert und optimiert werden. Das Nutzerverhalten ändert sich mit der Variation des Raumkontextes (z.B. Büro, Shop oder Haushalt), des Wetters, der Jahreszeiten, der Uhrzeit, und des Nutzerprofils (Geschlecht, Alter, Beruf, Kultur, geographische Position). Um die Leuchte optimal einzustellen und zu regeln, müssen die modernen Modelle der Lichtqualität die folgenden Kenngrößen beinhalten: Helligkeit, Sehklarheit, Helligkeitsverteilung, Farbqualität, sowie eine Kenngröße der nichtvisuellen Effekte, z.B. den sog. circadianen Stimulus“ (CS). Diese Kenngrößen führen dann zur Modellierung der wichtigen Urteile der Benutzer über die Lichtqualität wie „Attraktivität“, „Klarheit“, „Räumlichkeit“, „Wachheit“ oder „Konzentration“. Im Vortrag wird als Beispiel ein modernes Lichtqualitätsmodell zusammenfassend vorgestellt.

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@inproceedings{dgao120-s1, title = {Lichtqualitätsmodelle: moderne Kenntnisse}, author = {P. Bodrogi}, booktitle = {DGaO-Proceedings, 120. Jahrestagung}, year = {2019}, publisher = {Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik e.V.}, issn = {1614-8436}, note = {Vortrag S1} }
120. Jahrestagung der DGaO · Darmstadt · 2019